Donnerstag, 21. Juli 2016

Achtung Lokaländerung wegen Urlaub: Einladung zum Stammtisch am Mittwoch 27.07.2016



Hallo zusammen,

am Mittwoch den 29.6.16 ist wieder Scooterclub-Stammtisch
um 19:00 Uhr im

Achtung Lokaländerung wegen Urlaub:

Gastätte Schlimgen in Niederkassel Mondorf ( Fähre Mondorf )
Provinzialstraße 8, 53859 Niederkassel




Viele Grüße
Olaf


Montag, 18. Juli 2016

Motorradparkplätze in Bonn: Nicht alle leicht zu finden

Anfang der 90er wollte die Stadt Bonn ein Exempel statuieren und vergab Knöllchen an Zweiräder, die auf dem Gehweg parkten. Als an einem Samstag dann viele Motorräder die vorgeschriebenen Stellflächen in Anspruch genommen haben, blieb für Autos nicht mehr viel übrig. Mittlerweile scheint es in Bonn wieder recht entspannt zu sein. Wer nicht gerade Einfahrten oder Feuerwehrzufahrten oder den Gehweg blockiert, hat kaum Probleme zu erwarten.

Konzeptlos: So verkleinert man Parkplätze, Fahrradgitter stören
Aber es gibt auch ausgewiesene Motorradparkplätze in Bonn, in der Bonner Innenstadt und einer in Beuel. Wie schauen sie aus? Sind sie ausreichend groß? Sind sie gut erreichbar? Eine kleine Runde mit dem Roller durch die Stadt Bonn und noch Tipps aus dem Sooterclub brachten Aufschluss, auch wenn die sicherlich noch nicht vollständig ist.

Mittlerweile hat die Stadt vor allem in Beuel zusätzliche Fahrradgitter aufgestellt, natürlich auch bei den Motorradparkplätzen. Was das soll ist nicht ganz klar, zwar steht darüber Motorradparkplatz aber die nutzbare Stellfläche wird noch kleiner. Hier die Parkplätze in Bonn und Beuel:

Montag, 11. Juli 2016

Regeln für die Gruppenfahrt und wichtige Handzeichen

Wieder einmal vor den nächsten Touren im Sommer und Herbst zur Erinnerung die wichtigsten Gruppenregeln und Handzeichen.

In der Gruppe zu fahren erfordert die Einhaltung von ein paar Regeln:
  • Jeder Teilnehmer fährt auf eigene Gefahr und eigene Rechnung. 
  • Alle Teilnehmer der Tour haben einen vollen Tank. 
  • Vor Beginn der Tour wird die Reihenfolge der Fahrzeuge festgelegt. Der am schwächsten Motorisierte fährt immer hinter dem Führenden (Tourguide). 
  • In der Gruppe wird versetzt gefahren. Vorteil: Die Gruppe ist nicht länger als notwendig, es steht aber genug Platz für den  Bremsweg zur Verfügung. In Kurven wird die Formation aufgelöst.
  • Das Überholen in der Gruppe wird unterlassen. 
  • Jeder Fahrer achtet auf den Vorder- und auf der Hintermann. Sollte einer zurückbleiben oder fehlen, rechts blinken und kurz Hupen. 
  • An Ampel und Kreuzungen immer in Zweierreihen halten. 
  • Der letze Fahrer lässt sich nicht zurückfallen. 
  • Wenn beim Abbiegen an einer Kreuzung Mitfahrer verloren gegangen sind, bleibt der Letzte an der Kreuzung stehen und wartet auf den Rest. 
  • Sollte sich ein Stau von anderen Verkehrsteilnehmern hinter der Gruppe bilden, sollte diesen die Möglichkeit gegeben werden, an der Gruppe vorbei zu fahren. 
  • Niemand verlässt die Gruppe ohne sich vorher abgemeldet zu haben. 
  • Jeder in der Gruppe ist für sich selbst verantwortlich.
Zur Verständigung untereinander gibt es ein paar Handzeichen, die unter Roller- und Motorradfahrern üblich sind. Dieses Schaubild zeigt die wichtigsten Handzeichen:

aus: http://s1062.photobucket.com/user/SCDesign0815/media/Motorradsignale%20TFD_zpsuldsctjd.png.html


Mittwoch, 6. Juli 2016

Lesetipp: Alpentourer mit Frankreich-Special

Die neue Ausgabe des Alpentourers hat mit Heft 4/2016 ein Frankreich-Special mit einem großen Tourenangebot herausgebracht.

Die GPS-Daten der Touren sind beim Alpentourer online erhältlich. Es muß ja nicht immer die Route des Grandes Alpes sein, das Heft bietet auch Touren in etwas unbekanntere Gegenden Frankreichs. Hier hat der Tourismus noch nicht die Oberhand gewonnen.

So gibt es Touren in der Region Franche-Compté mit dem Jura, dem Perigord und auch in die Camargue.

Freitag, 1. Juli 2016

Navigationshilfen: Wie bekomme ich meine Tour auf das Navi?

Motoplaner.de: einfach zweckmäßig
Meine Erfahrungen mit Navigationssystemen waren bisher recht übersichtlich. Im Auto meist problemlos, da wollte ich aber auch nur von A nach B kommen. Beim Roller oder Motorrad erlebte ich einige Fahrer die an ihrem Navi verzweifelten. Da waren mal Wegpunkte falsch gesetzt, da geriet bei einer Umleitung alles durcheinander und Zwischenstopps waren immer mal nötig, um alles neu einzustellen. Einige Experten planten am Computer und übertragen dann dann alles per Hand in das Navi. So schön eine solche Navi ist, einfach und problemlos ist die Tourvorbereitung bestimmt nicht.

Als Navi-Neuling kann ich hier keine Fachhinweise geben, ich lerne noch. Was aber geht ist eine Übersicht der Hilfen, die mir am Anfang auf die Sprünge geholfen haben:

Universalwerkzeug motoplaner.de
Ein nützliches und zu allem kompatibeles Planungswerkzeug ist Motoplaner.de . Mit diesem internetbasierten Programm können auch Anfänger recht einfach Touren erstellen und auf ihre jeweilige Navi übertragen. Das Programm bietet verschiedene Exportmöglichkeiten für alle gängigen Navigationssysteme. Nutzbar ist es aber nur mit einer Internetverbindung, hat man die nicht bleiben die Navigationsprogramme Tyre (TomTom und Garmin, nur für Windows) und Basecamp (Windows und Mac, für Garmin) übrig.

Für den Motoplaner gibt es zwei einfache Erklärungsvideos in YouTube:



Für ein komplexe Tourenplanung mit Google Maps, Motoplaner und Basecamp, die sich sehr gut zur Vorbereitung von längeren Reisen eignet, gibt es hier ein gutes Video mit Erklärungen.



Wer sich für Basecamp vertieft interessiert, dem hilft Garmin mit einem Videotutorial:

http://www.pocketnavigation.de/2012/03/garmin-erklart-tourenplanung-mit-basecamp/

Wer es gerne mal ausprobieren will kann sich auch bei Kurviger.de eine Strecke nach seinen Wünschen berechnen lassen. Mehr dazu hier: http://scooterclub-bonn.blogspot.de/2016/05/kurvigerde-tourenplanung-automatisiert.html

Rainer Eikel


Mittwoch, 15. Juni 2016

3200 Kilometer Tour Südtirol

Trotz durchwachsenem Wetter haben sich Ricarda, Günter und Rainer am vergangenen Dienstag nach Südtirol aufgemacht und sind jetzt zurück.

Mehr als 3200 Kilometer Fahrtstrecke, über das Timmelsjoch und zum Gardasee, Temperaturen von sechs bis 36 Grad, Sonne und Graupelschauer, ein Umfaller und ein Werkstattbesuch - alles war dabei,  auch das Rollerreisetagebuch, unter dieser Adresse zu finden:

http://rollerreisetagebuch.blogspot.de



Montag, 13. Juni 2016

Jahrestour ins Sauerland: unfreundliche Erdstrahlen

Land der 1000 Berge
Die diesjährige Jahrestour führte den Scooterclub Bonn durchs wilde Sauerland. Einem Gerücht nach sind die Kühe hier schöner sind als die Mädchen. Die Tourteilnehmer können dies abschließend jedoch nicht wirklich beurteilen. Dafür waren eindeutig zu wenig Kühe auf den Weiden. Gefühlt kommen im Sauerland auf jeden Ureinwohner 324.083 Nadelbäume – schließlich wird halb Westeuropa mit Weihnachtsbäumen aus dieser Region versorgt. Soviel sei in Kürze zu Natur, Kultur und Soziologie unserer diesjährigen Gastregion gesagt.

Navidefekt
Erwähnt sei allerdings noch ein regionales Naturphänomen, bei dem es sich um besondere Erdstrahlen handeln muss, die mehrfach zu Fehlfunktionen und Aussetzern der eingesetzten digitalen Kursfindungs- und -einhaltungshilfen geführt haben. Ob des Ärgers über die zeitweilig einsetzende Orientierungslosigkeit wurde das Wort „Navi“ kurzerhand zum Unwort des Jahres erkoren und fortan musste jeder Tourteilnehmer einen Euro in die Rollerkasse entrichten, der das N-Wort dennoch benutzte.

Knapp oberhalb der Baumgrenze und der Bergstation eines Skiliftes logierten wir im Hotel zur Post. Die Zimmer haben schon bessere Zeiten erlebt, aber schließlich sind wir nicht zum Wohnen dort gewesen, sondern nur um die Zeit nach dem Abendessen bis zum nächsten Morgen nicht im Freien zu verbringen. Dafür hat es allemal gereicht.

die Jahrestourer
Wir wurden freundlich im Hotel empfangen und die Küche hat es allabendlich geschafft, für alle unsere hungrigen Mäuler zeitgleich (!) passable Abendessen zu zaubern. Auch um Getränke mussten wir nicht betteln. Ein Lob also für Service und Küche des Hauses!

Allerdings geht der Sauerländer als solcher gerne früh zu Bett, was nur bedingt mit dem Bedürfnis einer Horde rheinischer Rollerfahrer und -innen nach umfänglicher Tournachbereitung mit alkoholischer Assistenz in Einklang zu bringen ist. Will heißen: während die Tourteilnehmer noch redeten und tranken, wurden ringsum demonstrativ die Tische für den nächsten Tag eingedeckt.

Größere Ausfälle waren dieses Jahr erfreulicherweise nicht zu verzeichnen. Lediglich die schlappe Batterie des Teilnehmers Uwe O. musste an einem Morgen reanimiert werden. Der Kommentar von Uwe: „Von voller Batterie hat keiner was gesagt!“ Schließlich lautete die Order des Präsidenten lediglich: „Ich bitte darum, dass alle Fahrzeuge bei Abfahrt Voll getankt sind.“ Von Batterie also keine Rede!

Wie unterschiedlich willkommen Zweiradfahrer sein können, erfuhren wir exemplarisch beim Empfang an drei Seen. Die Lauffaulheit des Päsidenten hätte am Edersee jeden Fahrzeughalter beinahe 30 Euronen Strafe gekostet, da er alle Verbotsschilder missachtend die gesamte Gruppe fast bis an die Staumauer lotste. Gut dass der bald auftauchende Ordnungsamtmitarbeiter seinen guten Tag hatte und uns freundlichst bat, sich innerhalb der nächsten 15 Minuten zu verkrümeln, da er keine Lust habe, so viele Knöllchen zu verteilen. Er gab noch eine sehr optimistische Wetterprognose für die Fahrt am nächsten Tag ab, wünschte abschließend noch einen schönen Tag und verkrümelte sich seinerseits. Sag nochmal einer was gegen die Nordhessen. Ein Hoch auf den freundlichsten Ordnungsamtsmitarbeiter (mindestens) des Kreises Waldeck-Frankenberg!

Am Möhnesee wurden wir diesmal auf der Suche nach einem legalen Parkplatz von einem Sicherheitsbewesteten Hiwi herbeigerufen, der uns zunächst fragte, ob wir denn deutsch verstünden. Keine Selbstverständlichkeit in dieser Gegend, denn neben der Eifel ist das Sauerland regelmäßiger Treffpunkt niederländischer Organspender. Aus Freude, auf Menschen aus dem  eigenen Kulturkreis zu treffen, wies uns der Signalfarbene auf kostenlose Zweiradparkplätze direkt am Seeufer hin. Dafür nochmal dank an dieser Stelle.

Willkommen in Sundern
Am Sorpesee hingegen sprangen kaum nach dem Abstellen der Fahrzeuge Ordnungsamts-Azubinen aus dem Gebüsch und verteilten Tickets, weil die Tourteilnehmer zum 100 Meter entfernten Parkscheinautomat länger als zehn Sekunden brauchten. Ja, an diesem See werden Bikern tatsächlich Parkgebühren abgeknöpft! Angesichts eines so herzlichen Willkommens wurde der Sorpesee kurzerhand zur No-Go-Area des Scooterclubs erklärt. Sorpesee, wir kommen auch gut ohne dich aus!
Regengymnastik

Petrus - oder wer auch immer während der vier Tage Wetterdienst hatte – erwies sich nur an zwei Tagen als gut gelaunt. Die anderen beiden Tage war Gymnastik angesagt: Regenkleidung an – Regenkleidung aus – und so weiter.

Leider fuhren einige Tourteilnehmer ob des schlechten Wetters am Morgen der Rückfahrt vorzeitig nach Hause und warteten nicht mehr den Start der gesamten Gruppe ab. Trotz des schlechten Wetters sind alle heile zu Hause angekommen. Und das ist schließlich die Hauptsache einer Heimfahrt bei Regen.
Lothar Schiefer