Samstag, 24. Juni 2017

Bonner Schaufenster berichtet über Scooterclub Bonn

Ausfahrt des Scooterclubs Bild: Harald Weller
In der heutigen Ausgabe hat das Schaufenster Bonn auf Seite drei, dies ist die beste Platzierung, über den Bonner Scooterclub berichtet. Erste Reaktionen auf den Artikel kamen schon heute morgen. Der Autor Harald Weller hatte vor einigen Wochen an einem Clubtreffen teilgenommen und auch Fotos von der Ausfahrt zum Braunkohletagebau gemacht. Der Artikel ist im Internet hier zu finden:

http://epaper.schaufenster-bonn.de/book/read/id/00022F434332C985




Mittwoch, 21. Juni 2017

Einladung zum Stammtisch am Mittwoch 28.6.17


Hallo zusammen,

am Mittwoch den 28.06.17 ist wieder Scooterclub-Stammtisch, wie immer um 19:00 Uhr.

NEU:
Restaurant „Dreizehn Linden“
Löwenburgstrasse 39
53229 Bonn (Niederholtdorf)

Immer noch auf der Suche nach einem neuen Stammlokal, wollen wir diesmal das ausprobieren.


Viele Grüße

Olaf


Dienstag, 20. Juni 2017

Jahrestour 2017: Volles Programm rund um Nittel

Die Touristen
Ein volles Programm gab es auf der Jahrestour des Scooterclubs nach Nittel an der Mosel. Neben dem traditionellen Frühstück in Hilberath stand auf der Anfahrt ein Stopp bei einem Riesen Lavabrocken auf dem Programm. Die 14 Teilnehmer trafen sich im Hotel und Weingut Apel in Nittel an der Mosel. Udo Wenige und Rainer Eikel hatten die weiteste Anreise: Sie kamen von ihrer Frankreichtour an die Cote d'Azur direkt nach Nittel.

Die Lavabombe
Am Freitag führte der Weg durch schöne Weinbaugebiete an der Mosel über Echternach zum Schloss Beaufort und zweimal ging
es auf das Schiff. Zunächst setzte die Gruppe mit einer Fähre über die Mosel, dann, nach schlappen 100 Kilometern, hatte Olaf Strauß eine zweistündige Schiffstour vorgesehen. Alles in allem auch angesichts der glühenden Hitze ein recht erholsamer Tag.

Den Freitagabend krönte eine Weinprobe beim Weingut Alois Sonntag in Nittel. Zu später Stunde dann, holte Jochen Herber eine Ukulele aus seinem Roller und stimmte ein kölsches Lied zu Rollerfahren an. Über die instrumentalen Fähigkeiten Jürgens haben wir Schweigen vereinbart.
Weinprobe

Auch für den Samstag hatte Olaf Strauss einiges vorbereitet. Als erstes gab es ein Fototermin an der spektakulären Saarschleife. Weiter ging es in Richtung des Kernkraftwerkes Cattenom in Frankreich, ein kleiner Stopp an der Mosel und dann weiter nach Thionville, hier sollte eine Festungsanlage aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg besichtigt werden.

Schon die Anfahrt war ein Abenteuer, ging es doch fast eine Kilometer über eine unbefestigte Straße hoch auf den Berg. Ein altes Gittertor stand offen und schon türmte sich vor uns eine gigantische Festungsmauer auf. Die Festung Obergentringen ist während der der deutschen Besetzung Elsass-Lothringens von 1871 bis 1914 gebaut worden und heute noch mit allen Anlagen weitgehend intakt. Eine Besichtigung war aber leider nicht möglich, aber blieb nur ein Fotostopp und eine kurze Erklärung des Baus durch einen perfekt deutsch sprechenden Guide.
Ratlos vor der Mauer

Der vorgesehene Stopp bei einem malerisch gelegenen Ausflugslokal nahe der Festung musste leider auch ausfallen, man hatte geschlossen. Der kulinarische Ausflug in Frankreich fand dann bei McDonalds statt.

Die Rückfahrt am Sonntag ging über schöne Landstraßen der Eifel, vorbei an dem Flughafen Spang-Dahlem nach Schuld, wo sich dann die Gruppe nach Kaffe und Kuchen trennte.

Straßen + Landschaft = Eifel





Dienstag, 6. Juni 2017

Tour an die Cote d'Azur

Die Tour nach Menton steht mittlerweile, die Übernachtungen sind durchgebucht, jetzt muss nur noch das Wetter mitspielen. Wir fahren morgen am 7. Juni mit zwei Fahrzeugen, Udo mit seiner Honda Integra und ich mit meiner Gilera Fuoco. Vor uns liegen 2500 Kilometer, das Ziel Menton wollen wir am vierten Tag erreichen.

Metzeral-Giron
Die Strecke führt am Mittwoch zunächst auf direktem Weg in den Elsass zum Ausgangspunkt der Route des Cretes. Übernachten werden wir nach etwa 450 Kilometern, teilweise über die Autobahn im Gasthof Soleil d'Or in Metzeral.

Am Donnerstag werden wir die Route des Cretes und den Ballon d'Alsace unter die Räder nehmen und weiter Richtung Jura nach Giron fahren. Im französischen Jura hoffen wir auf landschaftlich schöne Strecken, die Tour basiert teilweise auf Empfehlungen von Motorradreiseführern.

Sisteron Foto: Wolfgang Staudt
Nach Giron nähern wir uns dann der Provence. Das Tagesziel am Freitag ist Sisteron, ein malerisches kleines Örtchen am Fuße eines Berges.

Giron-Sisteron
Sisteron mit seiner Zitadelle und dem hoch aufragenden Kalkfelsen wird auch das Tor zur Provence genannt.

Unsere Herberge dort im Hotel La Citadelle verspricht einen guten Blick, leckeres Essen und akzeptabele Zimmer. Auf dem Bild ist sie direkt neben der Brücke auf der rechten Bildseite zu erkennen.

Von Sisteron zu unserem Ziel Menton an der Cote d'Azur sind es am Samstag knapp 200 Kilometer. Auch hier habe ich von den Erfahrungen anderer profitiert und landschaftlich besonders schöne Streckenabschnitte mit einbezogen.
Nach der Verdon-Schlucht fahren wir mehr oder weniger über die Corniche bis nach Menton. Dort haben wir uns direkt an der Promenade im Hotel Balmoral eingemietet, einem schönen alten Kasten vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Hier werden wir zwei Tage entspannen, erst am Montag geht es auf die Rückfahrt.


Da wir nicht mehr oder weniger die gleiche Strecke zurückfahren wollten und Anfang Juni es in den Bergen immer noch zu Schnee kommen kann, haben wir uns für eine Rückfahrt durch Italien und die Schweiz entschieden. Am Montag starten wir zunächst durch die Lombardei Richtung Lago Maggiore, wo wir übernachten werden. Dienstags geht es durch die Schweiz bis nach Schaffhausen und mittwochs durch den Schwarzwald wieder in den Elsass nach Wissembourg. Hier werden wir übernachten und am Donnerstag weiter nach Nittel an die saarländisch-französische Grenze fahren. In Nittel treffen wir die Freunde von Bonner Scooterclub auf ihrer Jahrestour und werden mit ihnen bis Sonntag dieses Gebiet erkunden.

Mehr zu lesen gibt es natürlich wie immer ab Mittwoch im www.rollerreisetagebuch.blogspot.de .


Rainer Eikel

Montag, 5. Juni 2017

Braunkohletagebau und Nideggen bei Bikerwetter

Besonders ab dem Hürtgenwald kurvenreich schön
Ausnahmsweise am Montag fand der Ausflug des Scooterclubs Bonn statt. Die Strecke war auch ungewöhnlich, statt Eifel oder Westerwald ging es über flaches Land und meist geradeaus Richtung Braunkohletagebau bei Esch.

Mit 14 Maschinen ging es an den Start, nach wenigen Minuten waren es nur noch 13 Fahrzeuge. Für Pressefotos sollte die ganze Gruppe zweimal den Verteilerkreis umrunden - alle bogen danach Richtung Autobahn nach Köln ab - nur Gerd nicht, er fuhr Richtung Koblenz. Warum? Wir wissen es nicht, denn bemerkt haben es alle erst bei der ersten Zwischenstation, als Olaf nachfragte.

Ein Riesenloch in der Landschaft.
Die Zwischenstation war in Alt-Kaster, einem malerischen Örtchen, dass vor den Braunkohlebaggern gerettet werden konnte. Das geplante Ausflugslokal war leider geschlossen, aber es fand sich schnell ein anderer gastfreundlicher Innenhof.

Weider ging es zum Aussichtspunkt bei Esch und dann über schöne kurvenreiche Strecken Richtung Schmidt und Nideggen. Nach Kaffee oder Eis in Nideggen führte die Route direkt wieder nach Bonn.

Sonntag, 4. Juni 2017

Schottland-Irland: Nieselregen, tolle Landschaft und nette Hotels

Die Tour mit allen Haltepunkten
Von Bonn nach Schottland, dann weiter nach Irland, einmal herum und wieder zurück. Das war die 16tägige 4400 Kilometer Tour von Bärbel und Jochen Herber. Leider überschattete ein Umfaller, direkt bei der Abfahrt von der Fähre den Urlaub. Seitenkoffer beschädigt und Spiegel abgerissen, da half nur viel Packband um alles provisorisch zu reparieren.

Schöne Landschaften, Nieselregen und nette Hotels lösten sich dann auf der Tour ab. Insgesamt für beide ein schönes Erlebnis, obwohl es nicht die erste Tour durch diese Gegend war. Jochen hat für den Sooterclub ein Reisetagebuch geführt, Bärbel hat fotografiert.

Hier das Reisetagebuch von Jochen:

Eine solche Tour muss im Vorhinein gut durchgeplant werden. Weil alles davon abhängt, wie gelungen sie ist und das Erlebnis im Gedächtnis bleiben soll.

So habe ich die Strecke festgelegt und geplant, was es an Sehenswürdigkeiten gibt. Mit ständigen Veränderungen und Verbesserungen wurde die Strecke mindestens 30x verändert, bis sie letztendlich feststand. Natürlich studiert Bärbel das Ganze nochmals mit Reiseführern und bringt dann Ihre Änderungswünsche ein.

Prüfender Blick auf der Fähre
Dann werden die Fähren geplant und gebucht (was bei einigen entfällt, da wir nicht in der Hauptreisezeit fahren.)  Eventuell, da Übernachtungen von den Fährenzeiten abhängig sind, buchen wir die ersten Hotels schon im Voraus.

Natürlich wird auch das Gepäck (Kleidung usw.) geplant, da der Platz auf und am Roller begrenzt ist. Also habe ich eine Packliste für solche Reisen erstellt:

Vor jeder größeren Reise lasse ich meinen Roller sicherheitshalber von der Werkstatt durchsehen, damit ich vor größeren Pannen verschont bleibe.

Und nun, los gehts:

Donnerstag, 18. Mai 2017

Motorradunfall: Helm ab – ja oder nein?

Helmaufkleber für Ersthelfer 
  Foto: Auto-Medienportal.Net/Institut für Zweiradsicherheit




Sollen Ersthelfer den Helm eines verunfallten Motorradfahrers abnehmen oder nicht? Diese Frage beschäftigte Motorrad- und Autofahrer immer wieder. So hält sich bis heute der Irrglaube, dass dies bei einem bewusstlosen oder bewusstseinsgetrübten Motorradfahrer schlimme Folgen haben könne. Das Essener Institut für Zweiradsicherheit weist darauf hin, dass bereits seit Mitte der 1980er-Jahre unter Experten Einigkeit darüber besteht, dass der Helm abzunehmen ist.

Das Risiko bei Bewusstlosigkeit im Helm zu ersticken, ist für den Verletzten weit größer, als ein Verletzungsrisiko beim Abnehmen des Helms, stellt das IfZ klar. Trotzdem sollte der Helm natürlich immer mit größter Vorsicht abgenommen werden, um Halswirbelverletzungen zu vermeiden. Auch bei so genannten Klapphelmen, bei denen die vordere Helmseite komplett hochgeklappt werden kann, ist die Abnahme des kompletten Helms erforderlich, da nur so eine korrekte Atemspende und eine eventuell später notwendige stabile Seitenlage möglich sind.

Das Institut für Zweiradsicherheit hat bereits vor langer Zeit Helmaufkleber entwickelt, die Unfallhelfern zeigen, wie der jeweilige Kopfschutz zu öffnen ist. Sollte es dabei dennoch zu Komplikationen kommen, die zu viel Zeit kosten, sollte der Halteriemen nach Möglichkeit einfach durchgeschnitten werden. Nach einem Sturz soll ein Helm ohnehin nicht mehr benutzt werden.
Das richtige Verhalten am Unfallort hat das IfZ auch in einer Broschüre mit dem Titel „Das kleine Erste-Hilfe-Einmaleins“ zusammengefasst. (ampnet/jri)